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Die Sprache deiner Traumkunden

Marketing ist Kommunikation - und gutes Marketing spricht die Sprache der Zielgruppe. Wenn du dir schon Gedanken um die Natur deiner Zielgruppe und um deine Positionierung gemacht hast, dann weißt du wahrscheinlich schon ganz genau was du schreiben willst. Aber nachhaltig erfolgreiche Kommunikation braucht mehr.

Das Was und das Wie der Sprache

Manchmal ist die Herausforderung beim Texten nicht das "was", sondernd das "wie". Für Texte, die direkt ins Herz deiner Traumkunden geht, solltest du ihre Sprache sprechen. Das klingt so selbstverständlich wie belanglos. Was ist denn die Sprache deiner Zielgruppe? Es gibt einige ganz offensichtliche Entscheidungen:
  • Ob du die Leserin mit "Du" oder "Sie" ansprichst, musst du selber entscheiden. Es gibt hier kein richtig oder falsch, es gibt nur richtig für deine Zielgruppe. Je nachdem für was du dich entscheidest, werden sich unterschiedliche Menschen von deinen Texten angesprochen fühlen.
  • Richtet sich dein Angebot an ein Fachpublikum? Dann darfst du gerne auch branchenspezifische Fachsprache verwenden, und bestimmtes Wissen voraussetzen. Laien wirst du damit eher verschrecken.

Daneben gibt es aber noch andere Faktoren, die darüber bestimmen, ob deine Leser sich in deinen Texten zuhause fühlen. Schreibst du toll, geil, fantastisch oder wunderbar? Im Prinzip sagt jedes dieser Worte nur "sehr gut". Aber der Text bekommt eine völlig unterschiedliche Färbung. Wir bei dir der Hund in der Pfanne verrückt, oder denkst du dir eher wtf.

Du siehst worauf ich hinaus will.

  • Die Wortwahl spielt eine große Rolle für den Gesamteindruck des Textes. Sie definiert nicht nur den Ton der Unterhaltung, sondern damit auch die Beziehung zwischen dir und der Leserin.
  • Nutze Metaphern, Vergleiche und Sprichwörter, mit denen dein Traumkunde auch etwas anfangen kann.

Traumkundisch für Anfänger

Je mehr du über deine Traumkunden weißt, desto leichter triffst du den richtigen Ton. Dabei ist es egal, ob du gerade startest, oder ob du schon lange im Geschäft bist. Nimm dir die Zeit genau zu überlegen, für welche Menschen du schreibst. Mit wem arbeitest du am liebsten, oder mit wem willst du gerne arbeiten. Was bewegt diese Person? Was tut sie in ihrer Freizeit? Was sind ihre Werte? Womit identifiziert sie sich? Welche Sprache drückt genau das aus?

Was du ganz konkret tun kannt:

  • Wenn du bereits Kunden hast: höre ihnen genau zu. Achte bewusst nicht nur auf die Inhalte, sondern auch auf die Art, wie sie etwas sagen. Wie beschreiben sie das Problem, mit dem sie zu dir kommen? Welche Worte nutzen sie, wenn sie dich anschreiben? Nutze diese Sprache!
  • Wenn du ganz am Anfang stehst: unterhalte dich mit Menschen, die deine Kunden sein könnten. Deine Zielgruppe kocht selber und kauft regional ein? Dann ist vielleicht der Wochenmarkt dein Sprachlabor.
  • Suche online an den Orten, wo deine Zielgruppe schreibt. Das können die persönlichen Social Media Kanäle von potentiellen Followern sein, oder eine Facebookgruppe, die dein Thema behandelt.
  • Wenn es Bücher zu deinem Thema gibt: Nimm dir die Zeit, ein paar Rezensionen auf Amazon zu lesen! Dort kannst du nicht nur die Sprache deiner Kunden studieren, sondern auch lesen, wie sie ihre eigenen Herausforderungen beschreiben. In ihren eigenen Worten.

Wenn du dir angewöhnst, auf diese sprachlichen Feinheiten zu achten, dann wird deine Kommunikation mit der Zeit immer klarer für deine Leser. Sie fühlen sich, als würdest du mit deinen Texten für sie persönlich schreiben. Denn genau das tust du.

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